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Pfarrnachrichten:

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„Wie bringe ich das nur unter einen Hut?“

Pastor Peter Lauschus

„Wie bringe ich das nur unter einen Hut?“ Das ist jetzt meine große Frage: Pfarrnachrichten für 14 Tage und dann noch Palmsonntag, Karwoche und Ostern in einem „Auf ein Wort“ würdigen! Schon eine Herausforderung, denn ich kann ja nicht schon am Palmsonntag in Osterjubel ausbrechen.

In meiner Heimatgemeinde wurde das früher für die Messdiener ganz handgreiflich: Nach der Palmsonntagsprozession mussten sie die roten Festgewänder möglichst schnell gegen violette Talare austauschen, um anzuzeigen, daß es zwischen dem „Hosianna“ und dem Ostergesang noch das „Kreuzige ihn!“ gibt. Die Regelung ist mittlerweile aufgehoben, aber die Spannung bleibt. In dieser Woche geschieht so viel: Einzug in Jerusalem, Letztes Abendmahl, Gefangennahme, Prozess und Kreuzigung, Grablegung und Auferstehung, Erscheinung vor den Jüngern, der Wettlauf der Apostel Johannes und Petrus, die Trauer der Maria Magdalena und, und, und! Und das alles „für uns Menschen und zu unserem Heil!“, so steht es im Großen Glaubensbekenntnis (Falls sie nachlesen möchten Gotteslob 356).

Da treibt Gott einen Aufwand! Er muss uns wohl wirklich lieben, sonst würde er sich nicht so viel Mühe geben. Zwar macht er es uns nicht immer einfach, daran zu glauben: Erdbeben, Tsunamis, Naturkatastrophen machen es uns doch oft schwer, aber durch den Tod und die Auferstehung Jesu, seines eingeborenen Sohnes setzt er ein Zeichen, dass nicht zu überbieten ist. Für mich ist das ein Gedanke, der diesen Tagen erst die richtige „Würze“ gibt, denn hier wird der Sinn und der Zweck des Geschehens deutlich. Vielleicht kann dieser Gedanke auch als Begleiter durch die Kartage dienen und dem Osterfest den besonderen Glanz verleihen, der jede Nacht erhellt! Mein Wunsch für sie in diesen Tagen ist, dass sich ihnen die ganze Fülle dieser Feiern erschließe, damit sie einen Vorrat an Kraft und Freude entwickeln, der sie über das ganze Jahr trägt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Peter Lauschus

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