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Generalkapitel

Pater Norbert Wientzek

Wer zum Gottesdienst zu den Anbetungsschwestern geht, hat sicherlich gemerkt, dass es seit Anfang Juni viel mehr Schwestern in der Kapelle gibt. Sogar, was man so nicht sieht, befinden sich einige auf der Orgelbühne.

Wurde ein Kloster irgendwo aufgelöst? Woher kommen sie alle?

Sie kommen tatsächlich aus vielen Ländern der Erde, dort, wo die Anbetungsschwestern ihre Niederlassungen haben. Hier in Bad Driburg befindet sich nämlich das Generalat der Anbetungsschwestern (die Generaloberin mit ihrem Rat, das aus zwei Schwestern besteht), und hier findet zurzeit das Generalkapitel statt.

Was ist ein Generalkapitel?

Das Kirchenrecht definiert es folgendermaßen:

„Das Generalkapitel, das nach Vorschrift der Konstitutionen die höchste Autorität in dem Institut besitzt, soll so gebildet werden, dass es das ganze Institut repräsentiert und ein wirkliches Zeichen seiner Einheit in Liebe wird. Zu seiner Aufgabe gehört vornehmlich: das Erbgut des Institutes zu schützen und eine diesem entsprechende angemessene Erneuerung zu fördern, den obersten Leiter zu wählen, bedeutendere Angelegenheiten zu behandeln und Vorschriften zu erlassen, denen alle zu gehorchen haben.“

Die Konstitutionen der Anbetungsschwestern (offizieller Name: S.Sp.S.AP. – Congregatio Spiritus Sancti de Adoratione Perpetua) bezeichnen die Hauptaufgabe des Generalkapitels, „unser geistliches Erbe zu schützen und eine diesem entsprechende angemessene Erneuerung zu fördern“. Die konkreten Aufgaben des Generalkapitels bei den Schwestern lauten:

  • Kenntnis vom Stand der Kongregation zu nehmen
  • Die Generaloberin, ihre Rätinnen und die Generalökonomin zu wählen
  • Wenn nötig, Konstitutionen (Satzung) und Vorschriften zu ändern.

Das Generalkapitel findet bei den Anbetungsschwestern alle acht Jahre statt (bei den Steyler Missionaren alle 6 Jahre ).

Bevor ein Kapitel beginnt, bereiten sich die Teilnehmerinnen durch Exerzitien darauf vor.

Diesmal war der Exerzitienmeister Bischof Jan Liesen. Er ist seit nicht ganz einem Jahr Weihbischof der Diözese s’Hertogenbosch (Bois-le-Duc) in den Niederlanden.

Seit Pfingsten dauert das eigentliche Generalkapitel der Anbetungsschwestern.

Normalerweise hoffen wir, die Schwestern beten für uns, was sie auch tun. Bei so einer wichtigen Angelegenheit dürfen auch wir für sie beten, besonders um einen guten Ausgang des Kapitels.

Zum Schluss noch die Länder, wo die Schwestern ihre Klöster haben:

Niederlande, Deutschland, Polen, USA,  Argentinien, Brasilien, Philippinen, Indien, Indonesien, Togo, Chile, Slowakei.

 

Mit herzlichem Gruß

P. Norbert Wientzek SVD

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